Handbuch der christlichen Kirchengeschichte. Komplett. [3 Bde.]
Erster Band und Zweiter Band, dieser besteht aus 2 Büchern.
von Hortig, Johann Nepomuk
Schlagwort: Theologie 19.Jahrhundert

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Buchbeschreibung
Erschienen in Landshut bei: Philipp Krüll, in den Jahren 1826 bis 1828.
Erst-Ausgaben.
8°(Oktav- Format bis 22,5cm.) Dunkelgrüne marmorierte Original- Pappeinbände mit roten goldgeprägten Rückenetiketten, dreifacher gelber Buchschnitt. Insgesamt XXXII+ 550+ 1 Seiten [Bd. I] und 4+ 366 Seiten [Bd.II,1] und XII+ 367 bis 984 Seiten [Bd.II,2].
Inhalt: Hochinteressante, amüsant zu lesende Kirchengeschichte. Wie der Gelehrte aus der nördlichen Oberpfalz am St. Laurentiustage schrieb, dass er: >Die bemängelte Ironie im ersten Band stark unterdrückte, aber dem Abstand zur ächt deutscher Langweiligkeit nicht mindern konnte und wollte<. Im Jahre 1828, wurde das Werk fortgesetzt und beendet von Johann Josef Ignaz Döllinger. Vorliegend der erste Band , abweichend zu den beiden anderen Büchern, in pergament- artigen Papier- Deckelüberzug gebunden mit etwas größerem Format, umlaufender Rotschnitt beinhaltet: Die I. Periode von Christi Geburt bis auf Kaiser Konstantin; II. Perode bis in die Zeit Karls des Großen und III. Periode bis Papst Gregor VII. Fortgeführt durch den zweiten Band: IV. Periode enthaltend: von Gregor VII. bis zum Anfange des Protestantismus von § 103 bis § 155, sowie des zweiten Bandes zweite Abtheilung, die V. Periode enthaltend: Vom Anfang des Protestantismus bis auf die neueste Zeit, von § 156 bis § 215. Biographisches: Johann Nepomuk Hortig, Taufname: Karl Anton; Pseudonym: Johannes Nariscus Benediktiner, Theologe, Kirchenhistoriker, Philosoph, Schriftsteller, Verfasser satirischer Schriften. Geboren am 3.3. 1774 in Pleystein in der Oberpfalz, gestorben am 27.2. 1847 in München. Nach Gymnasialstudien in Amberg und als kurfürstlicher Alumne des Kollegs in Neuburg a. d. Donau immatrikulierte er sich 1791 an der Universität Ingolstadt, um mit dem Studium der Jurisprudenz zu beginnen. 1793 wählte er dann jedoch einen geistlichen Lebensweg, als er in das Benediktiner- Kloster Andechs eintrat. Nach seiner Priesterweihe entsandte ihn Abt Gregor Rauch 1799-1801 zu juristischen und philosophischen Studien an die Universität Salzburg. Nach Andechs zurückgekehrt, lehrte er bis zur Säkularisation im Rahmen des Hausstudiums Logik und Metaphysik. 1804 folgte er einem Ruf als Professor für Ethik und Naturrecht nach Salzburg, wo er den Doktorgrad in Philosophie erwarb. 1806-1812 wirkte er, in der Nachfolge des bedeutenden Theologen Marian Dobmayer, als Professor für Dogmatik am Lyzeum in Amberg. Im September 1812 übernahm er auf eigenen Wunsch die Pfarrstelle in Windischeschenbach, wo man ihm auch das Amt des Distriktschulinspektors übertrug. Ab 1821 war Hortig wiederum als Hochschullehrer tätig: In Landshut übernahm er, zum Doktor der Theologie promoviert, die Fächer Religionslehre, Moraltheologie, Patristik und (ab 1823) Kirchengeschichte. Nach der Berufung ins Metropolitan- Kapitel in München musste der angesehene Gelehrte im November 1827 aus dem Lehramt ausscheiden; als Mitglied des Obersten Kirchen- und Schulrates (ab 1832) aber konnte er seine pädagogischen Erfahrungen weiterhin einbringen. In Würdigung seiner wissenschaftlichen Verdienste wurde Hortig 1830 als außerordentliches und 1841 als ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften aufgenommen. - Einen Schwerpunkt seiner Interessen dokumentiert das mehrbändige "Handbuch der christlichen Kirchengeschichte" (1826/27), dessen Vollendung er 1828 dem jungen Theologen Ignaz von Döllinger übertrug. Neben die Pflege der Wissenschaft trat stets das Engagement des Seelsorgers. Umfangreiche Predigtsammlungen ("Predigten für alle Festtage des katholischen Kirchenjahres", 1821) waren ebenso der Erweckung der Frömmigkeit gewidmet wie eine "Kurzgefasste Tugendlehre in Aussprüchen der heiligen Schrift" (1841), die aus dem Unterricht für den Kronprinzen erwachsen war. Meinungsbildend wirkte Hortig schließlich auch durch seine literarischen, unter dem Pseudonym "Johannes Nariscus" veröffentlichten Werke. Mit gutmütigem Spott traktierten Erzählungen ("Gesammelte Blätter", 1832) und Romane ("Wunderbare Begebenheiten des Blasius Berneiter und seiner Gefährten", 1837) aktuelle Zeit- Erscheinungen und die Schwächen und Eitelkeiten seiner Mitmenschen. Unverkennbar ist die geistige Nähe zu Jean Paul, dessen groteske Satiren, deren komisch- räsonierenden Ton er trefflich zu imitieren weiß. (siehe auch: Manfred Knedlik in Traugott Bautz: Biographisch-bibliographisches Kirchenlexikon, Band XIX, 2001; ADB L, 477-479; - Kosch, Dt. Lit.-Lex. VIII, 145 f.). Zustand: Einbände leicht staubfleckig, berieben, Ecken und Kanten etwas bestoßen. Innen: Einige Seiten papierbedingt mehr oder weniger gebräunt, etwas stockfleckig, einige Alters- aber kaum Gebrauchsspuren, insgesamt sehr gut erhaltene, wohl gepflegte Exemplare.
Theologie 19.Jahrhundert
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