Die Gnosis.
Mit einem Vorwort des Verlags. Mit einem Vorwort des Verfassers. Mit Stellenverzeichnis, Personen- und Sachregister. Mit einem Glossar. - (=Kröners Taschenausgabe, Band 32).

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Buchbeschreibung
Stuttgart : Alfred Kröner Verlag, 1985.
5. Auflage
Blaues Leinen ohne Schutzumschlag. VIII, 404 (3) Seiten. 17,7 cm.
ISBN-10: 3520032058 (3-520-03205-8)
ISBN-13: 9783520032058 (978-3-520-03205-8)
Sehr guter Zustand. - Gnosis (von altgriechisch ???s?? gno^sis „[Er-]Kenntnis“ bzw. Wissen) oder Gnostizismus (latinisierte Form des griechischen gnostikismós) bezeichnet als religionswissenschaftlicher Begriff verschiedene religiöse Lehren und Gruppierungen des zweiten und dritten Jahrhunderts nach Christus, teils auch früherer Vorläufer. Der Ausdruck wird auch für verschiedene Konstellationen verwendet, die in wirkungsgeschichtlichem Zusammenhang mit diesen Gruppierungen stehen oder in den vertretenen Lehren Ähnlichkeiten aufweisen. Sprachgebrauch: Die Ausdrücke Gnosis, Gnostik und Gnostizismus werden oft unterschiedslos verwendet. Üblicherweise bezeichnet Gnosis ein religiöses Wissen, das die Gnostiker nach eigenem Verständnis von der übrigen Menschheit abhebt. In der Literatur des zweiten und dritten Jahrhunderts war Gnostiker eine gängige Bezeichnung für christliche und jüdische, aber auch heidnische und hellenistische Intellektuelle. Gno^sis bedeutete „Erkenntnis“ im allgemeinen Sinn, so dass die Selbstbezeichnung als „Gnostiker“ oft unspezifisch ist. Gnostische Bewegungen im spezifischen Sinn wurden nach ihren Führern oder Gründern als Valentinianer, Simonianer oder Basilidianer bezeichnet, was aber vermutlich bereits Fremdbezeichnungen von Kritikern sind, während einige dieser Gruppen sich vermutlich schlicht „Christen“ nannten. Die unspezifische Selbstbezeichnung als Wissende oder Erkennende wurde im Gefolge antignostischer Polemik christlicher Theologen (insbesondere Irenäus von Lyon) ausgedehnt auf jene geistig nahestehende Lehren, welche Glaubensinhalte mit spekulativ-philosophischen Elementen versahen und unter verschiedenen Hinsichten in Abhängigkeits- oder Ähnlichkeitsbeziehungen zu stehen scheinen. ... Aus: wikipedia-Gnosis - - Hans Leisegang (* 13. März 1890 in Blankenburg (Thüringen); † 5. April 1951 in Berlin) war ein deutscher Philosoph, Physiker und Autor. Werdegang: Während seines Studiums wurde Leisegang Mitglied beim Verein Deutscher Studenten Straßburg-Hamburg und beim Verein Deutscher Studenten Leipzig. Leisegang promovierte 1911 zum Dr. phil. in Straßburg mit der Arbeit „Die Raumtheorie im späteren Platonismus, insbesondere bei Philon und den Neuplatonikern“ (veröffentlicht 1912). 1920 folgte die Habilitation und die Lehrerlaubnis für Philosophie, Pädagogik und Psychologie an der Universität Leipzig. Er wurde dort außerordentlicher Professor (1925); darauf in Jena ordentlicher Professor (1930). Leisegang wurde aus politischen Gründen mehrfach seines Professorenamtes enthoben. Auf seine Äußerung 1934 auf dem Jenaer Marktplatz über Hitlers Trauerrede auf Hindenburg, es sei eine Herabwürdigung Hindenburgs, „daß ein Gefreiter dem Generalfeldmarschall die Grabrede halte“ folgte seine Suspendierung und Inhaftierung (1934/35). Leisegang studierte dann Physik, promovierte 1942 zum Dr. rer. nat. und arbeitete als technischer Physiker. 1945 als Professor der Philosophie an der Universität Jena eingesetzt, entließ man ihn 1948 aufgrund seiner Kritik an der SBZ. Daraufhin ging er nach West-Berlin und wurde als Ordinarius für Philosophie an die Freie Universität Berlin berufen. Seit 1948 war er Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften. Er starb nach Vollendung seines 61. Lebensjahres an einer Herzkrankheit. ... Werke: „Die Gnosis“: Das Werk „Die Gnosis“ stellt neben Hans Jonas: „Gnosis und spätantiker Geist“ eine Hinführung zur gnostischen Weltsicht dar, worin Leisegang diese systematisch beginnend bei Simon Magus bis zur westlichen Gnosis der Pistis Sophia aufzeigt. Er verweist auf Querverbindungen hin zum Alten und Neuen Testament, wobei er sich auf wichtige gnostische Sekten konzentriert. Eine umfassende Studie will das Buch aber nicht sein. Auch wenn sein Gnosisbegriff – „Gnosis ist Erkenntnis des Übersinnlichen“ – von der modernen Gnosisforschung so nicht mehr geteilt wird und die Erkenntnisse der Nag Hamadi-Forschung noch nicht vorlagen, bleibt die gestellte Frage nach dem „Bösen“, dem „gnostischen Denken“ und seinen Ausprägungen aktuell. Seine symbolischen Herleitungen, das Verzeichnis gnostischer Fachausdrücke und seine die Quellen interpretierenden Ausführungen bleiben als Einstieg in die Gnosis wertvoll. ... Aus: wikipedia-Hans_Leisegang
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